Warum der Knoten?
Jetzt wo der Sommer sprichwörtlich im Anflug ist, kann man seine Haare nicht mehr unter Mützen oder Stirnbändern verstecken. Das heißt, es wird Zeit sich Gedanken über neue Frisuren zu machen. Sonst laufe ich am Ende den ganzen Sommer wieder nur mit Zopf rumlaufen. Da kommt uns der neu-entdeckte Knoten, doch wie gerufen.
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Die Idee
Kennt ihr das, wenn ihr eine 20er-Packung Haargummis kauft und immer nur einen davon benutzt? Ja richtig, ich hatte genau diesen einen Haargummi verloren und stand mal wieder ohne eben diesen im Badezimmer. Da ich jedoch zu faul war auf die Suche zu gehen, aber dennoch meine Haare zurückstecken wollte, entschied ich mich dazu einen Knoten aus meinen eigenen Haaren zu machen (also praktisch einen Knoten aus meinen Haaren mit meinen Haaren).
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Als ich fertig war mit meiner Night-Routine, schloss ich den Spiegel (wir haben einen mega coolen Spiegelschrank, in dessen Türen man sich von hinten sehen kann, je nachdem wie man den Winkel der Türen zueinander verändert) und sah meine eigentlich ja eher aus der Not heruas entstandene Kreation. War eigentlich ganz angetan, von dem, was ich das sah. Also schnappte ich mir den erstbesten Haargummi (es war ein rosaner ausgeleiheter aus Kindheitstagen – ein Rätsel, warum der so lange überlebt hat), der mir in die Hände viel, fixierte mein Werk.
Nach einer Nacht (ich finde, die meisten Frisuren sehen besser und nicht mehr so streng aus, wenn man eine Nacht drüber geschlafen hat) sah der Knoten noch lässiger aus, vor allem weil meine Haare, die unten aus dem Knoten hinaus hingen, sich in Locken verwandelt hatten. Und wie sich herausstellte war nicht nur ich in love mit einer zufälligen Entdeckung, sondern bekam auch viele Komplimente von meinen Freunden in der Uni.
Daher möchte ich auch Euch nun gerne daran teilhaben lassen, wie aus der Not eine Tugend wird:
